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| Sind heimliche Vaterschaftstests rechtlich zulässig?
Heimliche Vaterschaftstest können zwar nicht verhindert werden, aber die Ergebnisse solcher Tests, die ohne Einstimmung des Kindes vorgenommen werden, sind vor Gericht nicht verwertbar und nicht zugelassen, um einen Anfangsverdacht zu begründen, der eine Vaterschaftsanfechtungsklage nach § 1600, BGB rechtfertigen würde. Das hat das Bundesverfassungsgericht am 13.2.2007 so entschieden.
Zwar wird dem Mann grundsätzlich das Recht zuerkannt, zu erfahren, ob es sich um leibliche Kinder handelt oder um Kinder anderer Männer, aber das Gericht wertet die Rechte des Kindes höher. So wird nach Ansicht des Gerichtes das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Kindes durch heimliche Vaterschaftstests verletzt. Kinder haben das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Das heißt, dass der Vater nicht heimlich Proben ihrer DNA zur Probe in ein Labor geben darf, deren Mitarbeiter dann Kenntnisse ihres Erbgutes haben. Datenschützer befürchten schon seit langem, dass mit solchen Untersuchungsergebnissen schnell Missbrauch getrieben werden kann, etwa durch den Verkauf dieser Informationen an Krankenkassen und Versicherungen. |
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| Mit Hilfe des Gene expression profiling versuchen die Wissenschaftler, die meist Mediziner oder Biotechnologen sind, ein genaues Profil von genetischen Faktoren zu bestimmen. Sie werden dabei von Fragen bestimmt wie: auf welche Art findet die Informationsweitergabe statt? Welche Informationen werden weitergegeben? Welche Faktoren beeinflussen den Informationsfluss? Letztendliches Ziel ist es, die genetisch bedingten Ursachen von Krankheiten zu bestimmen. Gene sind die Grundlage unseres Lebens. Auf ihnen sind alle biologischen Informationen über uns gespeichert. Kein Wunder also, dass die Forschungsbemühungen in diesem Bereich nicht abreißen. Das Gene expression profiling mit seinen diversen Messmethoden ist hierbei das Mittel der Wahl, um Erkenntnisse zu verifizieren sowie neue Erkenntnisse zu bekommen. |
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